Datenbank der im Sklavenhandel involvierten Schweizer



Borel Antoine


Antoine Borel arbeitete in Paris bei „Coulon, Meuron & Cie.“. Er überlegte sich, eine Plantage mit Sklaven in Kuba oder Brasilien zu kaufen, aber das Risiko war ihm zu hoch. 1819 liess er sich daher in Le Havre nieder, wo er sich mit dem ihm nicht verwandten Edouard Borel zusammenschloss, dessen Schwester mit Auguste de Meuron „de Bahia“ verheiratet war. Dank ihrer Netzwerke in die USA und Brasilien bereicherten sich die beiden Borel mit der Einfuhr von Kolonialwaren, hauptsächlich Kaffee. Im Zielland Schweiz, kümmerte sich Antoines Bruder Frédéric Borel um den Absatz. Ihre Firma „Edouard & Antoine Borel“ existierte von 1820 bis mindestens 1825.


Zeitraum: 1791 - 1857

Woher: Neuenburg NE | Neuchâtel (NE)

Wo und wie tätig: Le Havre, Paris (Frankreich), Frankreich, Handel

Als was tätig: Kolonialwarenhändler

Quellen:
David Thomas / Etemad Bouda / Schaufelbuehl Janick Marina, Schwarze Geschäfte. Die Beteiligung von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert, Zürich 2005, S. 101-103.

Delobette Edouard, Ces Messieurs du Havre. Negociants, commissionnaires et armateurs de 1680 a 1830, Doctorat de l’Université de Caen, Caen 2005, S. 1790, S. 2285-2286, S. 2425-2426.


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