Datenbank der im Sklavenhandel involvierten Schweizer



Louis Tourton


Der Sohn von Jean Tourton gründete gemeinsam mit Christophe Jean Baur 1740 die Bank „Tourton et Baur“ in Paris, welche durch die Filiale „Morin et de Larue“mit Händler in Nantes verknüpft war. Dazu gehörten bedeutende Ausrüsterer wie Grou und Michel. 1748 stieg „Tourton & Baur“ in die von Antoine Vincent Walsh gegründete „Société pour le commerce de la traite des nègres à la côte d’Angola et de là aux îles de Saint Domingue“, kurz „Société d’Angole“, ein. Das Startkapital diente dem Erwerb für mehrere Schiffe, die für den Transport von Sklaven von Angola in die Neue Welt eingesetzt werden sollten. Die Gesellschaft war in Paris für eine Dauer von drei Jahren gegründet worden. In dieser Zeit führte Walsh 27 Sklavenexpeditionen durch, wobei 24 der „Société d’Angole“ gehörte.


Zeitraum: 18. Jahrhundert

Woher: Genf | Genf (GE)

Wo und wie tätig: Paris, Frankreich, Bank- und Kreditgeschäfte

Als was tätig: Bank- und Kreditgeschäfte

Quellen:
Yannick Lemarchand und Cheryl McWatters. Réseaux marchands et comptabilité ai XVIIIe siècle. Paris 2010. S.15

Herbert Lüthy. La Banque Protestante en France. De la Révocation de l’Edite de Nantes à la Révolution. Paris 1961. S. 169


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