Datenbank der im Sklavenhandel involvierten Schweizer



Faesch Johannes


Die beiden Brüder Johannes und Johann Jakob Faesch heirateten in den 1750ern zwei Töchter des Niederländers David de Hoy und erhielten als Mitgift die vier Plantagen „Herstelling“, „Marienburg“, „Voorburg“ und „Hoyland“ mitsamt Sklaven in Surinam. Sie verwalteten ihre Geschäfte von Amsterdam aus, wo sie Zucker und Kaffee ihrer Plantagen importierten.


Zeitraum: 1725 - 1768

Woher: Basel BS | Basel Stadt (BS)

Wo und wie tätig: Amsterdam (Niederlande), Surinam, Übriges Europa, Handel Sklavenhalter

Als was tätig: Kolonialwarenhändler, Plantagenbesitzer, Sklavenhalter

Quellen:
David Thomas / Etemad Bouda / Schaufelbuehl Janick Marina, Schwarze Geschäfte. Die Beteiligung von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert, Zürich 2005, S. 72-76.


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