Liste der im Sklavenhandel involvierten Schweizer

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   Riedy & Thurninger (Firma): Ried
   18. Jahrhundert
   Basel BS
   Basel Stadt (BS)
   Brest, Lorient, Nantes (Frankreich)
   Financiers, Händler
   Frankreich
   Bank- und Kreditgeschäfte
Handel
   Jean-Georges Thurninger gründete 1751 in Nantes die Firma „Riedy & Thurninger“, welche in Sklavenschiffe investierte. Daraus entstanden später auch Filialen in Brest und Lorient. Das Handelshaus „Riedy & Thurninger“ verdiente sein Geld mit Auslandsinvestitionen - unter anderem in Sklavenschiffe - und im Überseehandel generell. Es versorgte die Firma „Thurninger frères & Cie.“ in Le Havre mit französischen Indiennes für den Eintausch gegen Sklaven in Angola. „Riedy & Thurninger“ rüstete zehn Sklavenschiffe aus zwischen 1783 und dem Ausbruch der französischen Revolution. Darunter waren „L’espiègle“ und die „Jeune Auguste“ 1790. Das Handelshaus besass gar eine Niederlassung auf Saint-Domingue, die den Verkauf von Sklaven an dortige Plantagenbesitzer organisierte!
   David Thomas / Etemad Bouda / Schaufelbuehl Janick Marina, Schwarze Geschäfte. Die Beteiligung von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert, Zürich 2005, S. 27.
   Delobette Edouard, Ces Messieurs du Havre. Negociants, commissionnaires et armateurs de 1680 a 1830, Doctorat de l’Université de Caen, Caen 2005, S. 225, S. 228, S. 666.
   Dermigny Louis, Négociants bâlois et genevois à Nantes et à Lorient au XVIIIe siècle,in : Mélanges d’histoire économique et sociale en hommage au professeur Antony Babel à l’occasion de son soixante-quinzième anniversaire. 1963, Bd. 2, S. 42/43.
   
   
   


 





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