Liste der im Sklavenhandel involvierten Schweizer

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   Faesch Jean-Jacques
   18. / 19. Jahrhundert
   Basel BS
   Basel Stadt (BS)
   Amsterdam (Niederlande), Surinam
   Kolonialwarenhändler, Plantagenbesitzer, Sklavenhalter
   Übriges Europa
   Sklavenhalter
Handel
   Nach dem Tod seines Vaters Johann Jakob Faesch verwaltete Jean-Jacques Faesch das Familienerbe - die Plantagen. 1800 gründete er seine eigene Gesellschaft, die „J.J. de Faesch & Cie.“. 1822 liess er 20 zusätzliche Sklaven für die Plantage „Hoyland“ kaufen. Aufgrund finanzieller Probleme übertrugen die Faeschs die Verwaltung der Plantagen 1827 der Firma „Moyet & Cie.“ in Amsterdam. Ausserdem war die Familie Faesch an weiteren Plantagen in Surinam, Essequibo und Demerrara sowie auf der Insel Tobago beteiligt. Die Zuckerplantage „Hoyland“ war 1852 noch immer in ihrem Besitz, wurde aber vor der Abschaffung der Sklaverei in Surinam 1863 noch rechtzeitig verkauft.
   David Thomas / Etemad Bouda / Schaufelbuehl Janick Marina, Schwarze Geschäfte. Die Beteiligung von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert, Zürich 2005, S. 72-76.
   
   
   
   
   


 





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